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Band I - Heft 6 - Juni 2001

 11. Juni 2001 
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STERBENDE FRAU: Begrabt den Hund mit mir.
HUND: Nein, danke - aber ich wünsch eine gute Reise, meine Dame
11. Juni 2001, Massachusetts, USA

Mit dem nötigen Respekt und aufrichtigem Beileid für die Familie der Verstorbenen fragt Scoop, ob irgend jemand sie daran erinnert hatte, dass die Beerdigungsriten der Pharaonen seit einigen tausend Jahren schon überholt sind. Abgesehen davon ist diese Geschichte wohl nur ein Fall von Hund-liebt-Frau, Frau-liebt-Hund, Frau-stirbt-und-verlangt-den-Hund-zu-töten-damit-er-mit-ihr-auf-die-andere-Seite-gehen-kann.

Diese Geschichte aus Massachusetts wurde am 10. Juni in der New York Times berichtet und darin erzählt, wie eine ältere, kränkliche Frau ihren Sohn versprechen liess, dass nach ihrem Tod ihr fünf Jahre alter Hund getötet und gemeinsam mit ihr eingeäschert wird. Der Sohn stimmte zu, um die Sterbende zu trösten, hatte aber nicht die geringste Absicht, dem Hund ans Fell zu gehen.

Der Kolumnist der New York Times, Randy Cohen, macht klar:

“Sogar falls ihr Wille, ihren Hund auch im Leben nach dem Tode Gassi zu führen, ausdrücklich festgelegt worden wäre, ist keinesfalls entschieden, dass die Gerichte dem zustimmen würden. Zwar bemühen sich die Richter normalerweise, die von den Verstorbenen gemachten Instruktionen zu respektieren, jedoch können sie durchaus ein Testament in öffentlichem Interesse für ungültig erklären und dadurch das willkürliche Töten eines Tieres verweigern.“


Eine winzig-mystische Tangina rät Poltergeist :
“Geh nicht ins Licht“

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