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Band II - Heft 1 - Juli 2001 |
6. Juli 2001 |
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Wachsamkeit eines 10 Monate alten Welpen verhindert Gefängnisausbruch |
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6. Juli 2001, Rio de Janeiro, Brasilien
(Hmm, irgendwie hab ich das Gefühl, dass die von mir angeführte letzte Zeile ein bisschen das Versmasz durcheinanderbringt. Ich sollte mich wohl doch lieber auf Hundegeschichten konzentrieren) Es ist niemand anderem als einem Mischling mit Schlappohren zu verdanken, dass 180 bewaffnete Gefängnisinsassen heute morgen wieder da sind, wo sie hingehören. ABC News berichtet, dass ein Massenausbruch aus dem Gefängnis Rio de Janeiro durch einen Hund verhindert wurde, der die Aufseher durch sein Bellen aufmerksam gemacht hatte. Die Wärter hatten den Streuner schon vor einigen Monaten adoptiert, ihn „Pam“ getauft und ihm erlaubt, innerhalb der Gefängnismauern als ihr nicht offizielles Maskottchen zu schlafen „Ich nehme an, dass er sich nun seinen Unterhalt verdient hat”, sagte ein Sprecher des Gefängnisses am Mittwoch.
Am frühen Morgen von Dienstag, dem 3. Juli, versammelte sich die verschworenen Häftlinge mit der Absicht, über die Mauern zu flüchten, erklärten die Verantwortlichen. Die Manöver der Ausbrecher waren so raffiniert, dass sie zwar nicht den Wärtern aufgefallen waren, jedoch hatte der Mischling nicht das geringste Problem gehabt, den Aufstand zu entdecken und dann seine eigene Mini-Version einer Luftschutzsirene in Gang zu setzen. |
Der Sprecher des Gefängnisses beschreibt
das so: „Die Wärter liefen zu den Wachttürmen, um zu sehen, was los
war. Die Häftlinge waren bewaffnet und hatten Bettlaken
zusammengebunden bei dem Fluchtversuch.“ Es gab eine Schiesserei, die
einen Häftling das Leben kostete und während der sieben weitere
Insassen, ein Wärter und ein junger Hund verletzt wurden. „Pam wird
bald wieder in Ordnung sein. Wir bezahlen einen privaten Tierarzt, damit
der Hund die allerbeste Versorgung erhalten kann“, wird von der
Gefängnisleitung betont. Auf der anderen Seite des Zauns wird sicher
mehr als einer der Wieder-Eingesperrten das berühmte Stück murmeln,
das wir immer am Ende jeder Scooby-Doo Episode gehört haben: „Wir
wären weggekommen, wenn dieser Köter sich nicht eingemischt hätte.“
Jemand sollte dem Hund zwei Scooby Leckerbissen geben. Ähnliche Geschichten über Hunde und Gauner Book'm
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