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Band II - Heft 1 - Juli 2001 |
22. Juli 2001 |
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2008 Sommer
Olympiade? |
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22. Juli 2001, Beijing, China
Hallo, nicht schummeln. Erst muss der erste Teil gelesen werden: zuerst die schlechten Nachrichten. Und wenn Sie dann immer noch nicht davon überzeugt sind, dass hier ein tückischer und widerlicher Holocaust abläuft, dann sehen Sie sich die Quellen am Ende dieser Seite mal an. Aber wenn es auch schwer zu glauben ist: das Internationale Olympische Komitee könnte Hundefreunden einen Gefallen getan haben durch die Wahl Beijings als Gastgeber für die 2008 Sommer-Olympiade. Der ehemalige Richter des Obersten Gerichts Louis Brandeis sagte einst: “Ein bisschen Sonne ist das beste Desinfektionsmittel“ und ich fange ihn, ihm zuzustimmen. Eine Sache ist klar: als Gastgeber für die Olympiade wird nicht nur Beijing, sondern auch der bis jetzt unbekannten Osten seine Fensterläden öffnen müssen und all das Sonnenlicht einlassen, das von überall einströmen wird. Warum auch nicht? In diesen Gegenden meint man ja schliesslich, nichts zu verbergen zu haben. In einem Artikel, den die New York Times vor nur zwei Wochen veröffentlichte, las man:
Da liegt der Hase im Pfeffer. Aber diese Überlegungen könnten zu einer fast endlosen Unterhaltung über Kultur, Philosophie and pantheistischer Evolution führen (was doch ziemlich über den Rahmen von DogsInTheNews hinausginge), daher muss diese Aussage genügen: Die Ausrede, dass schliesslich alle anderen dasselbe tun, reicht nicht. Aber wer weiss: vielleicht sind die Bemühungen, die Hunde vor dem grausamen Schlachten zu bewahren, tatsächlich nur Ausläufer einer umfassenderen Bewegung.
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Wenn wir nun also mit ein bisschen
Objektivität die Problematik mal nicht nur unter der Perspektive
unserer Kuscheltiere ansehen (obwohl Wags immer noch eifrig am Beweis
seiner These arbeitet, dass das Universum sich tatsächlich um ihn dreht),
können wir feststellen, dass möglicherweise einige erstaunliche
Alliierte zu finden sein werden.
Menschen überall protestieren gegen die olympische Show in Beijing aus den verschiedensten Gründen, die von Luftverschmutzung über politische Unterdrückung bis zu Militäraktionen reichen. Im amerikanischen Kongress haben 60 Mitglieder des Hauses und noch mehr im Senat die Resolution unterstützt, dass die 2008 Olympiade nicht in Beijing stattfinden solle, so lange China nicht alle politischen Gefangenen freilässt und die Zivilfreiheiten verbessert. Studenten, die sich in 600 Sektionen überall im Lande für ein freies Tibet einsetzen, starteten eine Kampagne unter dem Banner „Keine Olympiade, bis Tibet frei ist“. Und die tibetischen Immigranten in Amerika verschicken weisse Gebetsschals aus Seide („khata“) als Erinnerung daran, dass China Tibeter bestraft, wenn diese chinesische Gesetze in Frage stellen. Wie schade, dass sich vor kurzem die europäischen Führer nicht Amerika anschliessen wollten bei dem Versuch, eine Verurteilung Chinas durch die Vereinten Nationen herbeizuführen. Aber hier liegt vielleicht ein guter Ansatzpunkt für Hundeliebhaber. Ansatz für was? Lasst die Sonne ein. Ich persönlich glaube, dass Petitionen oft nichts als Papier sind, das Diplomaten zusammenknüllen und wegwerfen, als handele es sich um unliebsames Werbematerial. So kann die Wahrheit nicht verbreitet werden. Daher ist es wichtig, nicht nur in dieser Phase hängenzubleiben. Aber im Augenblick ist es trotzdem wichtig, die unten genannten e-Petitionen anzusehen. In der nächsten Woche werden wir eine ähnliche Liste veröffentlichen mit Sponsoren der 2008 Olympiade und dann konzentrieren wir uns auf die politischen Freude unserer Hunde im Kongress (oder Parlament). Sponsoren der Petitionen: Asians for Humans, Animals and Nature Phönix Animal Charitable Trust (PACT) PACT (to be sent to Olympic Committee) (wird fortgesetzt...) §§§ |
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